Sandrine Urujeni, Deputy CEO, National Agricultural Export Development Board (NAEB) Ruanda Quelle: Messe berlin GmbH

Sandrine Urujeni, Deputy CEO, National Agricultural Export Development Board (NAEB) Ruanda

Frau Urujeni, was kennzeichnet die Obst- und Gemüseproduktion in Ihrem Land?

Der Großteil der Produktion stammt von Kleinbauern. Mit NAEB versuchen wir, ihnen den Weg zu den Exportmärkten zu ebnen. Wir helfen ihnen beispielsweise bei der Zertifizierung und dabei, ihre Produktion zu bündeln. Und wir bringen sie mit Unternehmen aus dem Privatsektor zusammen.

Welche Rolle spielt der Aspekt Nachhaltigkeit? 

Bei der Größe unseres Landes können wir nicht mit Menge trumpfen. Wir setzen auf Qualität und konzentrieren uns auf Nischenmärkte. Unsere Bohnen ‚fein‘ und ‚extrafein‘ sowie unsere Hass-Avocados finden Sie beispielsweise in den Supermarktregalen Großbritanniens und Frankreichs. Großen Wert legen wir auf eine umweltfreundliche Produktion, sowohl im konventionellen als auch im Öko-Bereich.

Was erwarten Sie von der FRUIT LOGISTICA?

Wir hoffen, dass wir die Türen für Märkte öffnen können, auf denen wir bisher nicht präsent sind, beispielsweise in Deutschland. Und wir möchten gerne zeigen, dass Investoren aus der Agrar- und Ernährungsbranche bei uns hervorragende Bedingungen vorfinden.