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Frankfurt (ots) – Aldi Süd steht vor einem der größten Expansionsvorhaben der Unternehmensgeschichte. Gut ein Jahr nach dem Start eines E-Commerce-Angebots in China fasst der Mülheimer Discounter dort den Aufbau eines stationären Ladennetzes ins Auge. Nach Informationen der Lebensmittel Zeitung (dfv Mediengruppe) werden derzeit die Expansionsteams zusammengestellt.

Damit nimmt Aldi den Markt mit den meisten Konsumenten der Welt mit seinem klassischen Filialmodell ins Visier. Dem bereits heute international aufgestellten Discounter bietet China auf Jahrzehnte hinaus Wachstumsperspektiven.

Gutes einheimisches Personal gilt als Schlüssel für einen erfolgreichen Start ins Filialgeschäft. Deshalb schaut sich Aldi dem Vernehmen nach schon unter chinesischen Managern um, die für andere europäische Handelskonzerne gearbeitet haben.

Die Unternehmensgruppe Aldi Süd will sich zu dem Thema nicht äußern. „Nach dem erfolgreichen Start der Online-Plattform Tmall Global im Frühjahr 2017 konzentrieren wir uns weiterhin auf unsere Online-Aktivitäten in China“, heißt es auf Anfrage der Lebensmittel Zeitung. Insider gehen davon aus, dass Aldi zügig damit beginnen wird, Standorte für Filialen und ein erstes Zentrallager zu erschließen.

Als geeignete Region für einen Start gilt unter anderem Shanghai. Üblicherweise ist es das Ziel, sich so schnell wie möglich 50 Filialen sowie ein Zentrallager zu sichern. Zugleich wird es auch darum gehen, einheimische Produzenten zu gewinnen. Die Aufbauarbeit wird nach Einschätzung von Experten zwei bis drei Jahre dauern.

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