Polnische Apfelproduzenten sind besorgt über eine Stagnation am Markt am Vorabend der Neujahrsfeiertage

Polnische Züchter sind besorgt über die Situation auf dem Apfelmarkt. Eine Woche vor den Neujahrsfeiertagen zeigt „Info-Shuvar„, dass die Apfelpreise keinen Anstieg mehr verzeichnen, seit Anfang Dezember sind sie sogar um 5% gesunken. Seit Anfang dieser Woche ist ein leichter Anstieg der Handelsaktivität zu beobachten, der jedoch die Preise nicht wesentlich beeinflusste. Laut Verkäufern auf den Großhandelsmärkten ist das Angebot an Äpfeln in Polen jetzt höher als die reale Nachfrage.

Besonders betroffen sind Betriebe, die minderwertige Äpfel in Lagerstätten legen. In Polen gibt es in diesem Jahr viele solcher Produkte, aber die Landwirte beeilten sich nicht, die Produktion im Sommer und Herbst für die Verarbeitung zu Rekordpreisen von 0,25-0,26 EUR / kg zu verkaufen. Heutzutage geben Verarbeitungsunternehmen ihren Einkaufspreis nicht mehr als 0,18-0,20 EUR / kg an, das heißt, in den vergangenen Monaten ist der Preis für Rohstoffe um 30% gesunken. Ein Rückgang der Preise im Vergleich zum Herbst wurde auch beim Dessert-Apfel verzeichnet, der um 25% billiger wurde und derzeit für 0,3-0,35 EUR / kg gehandelt wird.

Es sei erwähnt, dass im Sommer 2017, WAPA Experten einen Mangel an polnischen Apfelernte im Vergleich zum Ende des letzten Jahres auf dem Niveau von 30% prognostizierten, die Gesamternte sollte 2,9 Millionen Tonnen erreichen, das heißt, es sollte die niedrigste Zahl der letzten 7 Jahre werden.

Laut «Info-Shuvar» sind die Preise für Äpfel in Polen deutlich gestiegen, im Vergleich zum Vorjahr sind polnische Äpfel fast 2-mal teurer. Die Marktexperten gehen jedoch davon aus, dass die Preise für polnische Äpfel in der zweiten Saisonhälfte hauptsächlich unter dem Einfluss der Exportnachfrage gebildet werden und möglicherweise ein Problem damit besteht. Vor allem ist die Qualität von polnischen Äpfeln aus Lagerstätten nicht sehr hoch und wird sich negativ auf die Nachfrage in der EU auswirken. Zweitens kann jeder Zugang zum russischen Markt seit dem neuen Jahr vollständig blockiert werden, da seit Januar die strafrechtliche Verantwortlichkeit in diesem Land für die Lieferung von Produkten, die durch das Embargo verboten sind, eingeführt werden soll.