Inländische Erzeugnisse trafen fortlaufend in einem reichlichen Umfang auf den Märkten ein. Für die Feiertage wurde das Sortiment örtlich mit verstärkten Zufuhren von roten und violetten Varietäten erweitert. Eine hinlängliche Abnahme sicherte für gewöhnlich konstante Notierungen. Die Vorweihnachtswoche brachte meist keine gravierenden Absatzsteigerungen. Von Verteuerungen sah man vorsorglich ab. Selbst bei einem verdichteten Zugriff zum Wochenende hin wollten die Händler die Preise nicht anheben. Verschiedentlich mussten die Forderungen mit dem Ziel, den Verkauf anzukurbeln oder Bestände zu minimieren, sogar gesenkt werden. Punktuell ließen sich insbesondere großfallende Kaliber und gewaschene Produkte vertreiben, was aber keinen Einfluss auf deren Bewertungen hatte.

Die Bedeutung von zyprischen Importen dehnte sich kaum aus. Neu hinzu kamen Drillinge in 10-kg-Abpackungen. Teils hielt das freundliche Interesse an, teils verharrte es auf einem zu geringen Niveau. Bezüglich der Kurse gab es jedoch keine Änderungen.

Download: Markt- und Preisbericht Nr. 51/17 vom 22. Dezember 2017