Obst, Gemüse und Kartoffeln – ob frisch oder verarbeitet: Gesünder geht es kaum! Daher formuliert der BOGK folgende Eckpunkte für die Regierungsarbeit der kommenden Legislaturperiode:

Unsere Lebensmittel sind gesund und sicher

Das europäische und deutsche Lebensmittelrecht garantieren: Unsere Lebensmittel sind so sicher wie noch nie. Hier bedarf es keiner Verschärfungen, weder durch die Politik, noch innerhalb der Lebensmittelkette. Wir erwarten hier von der Politik eine klare Stellungnahme: Die gesetzlichen Grenzwerte schützen die Verbraucher bereits optimal. Wer mehr fordert, muss dies auch bezahlen.

Lebensmittelverschwendung klug begegnen

Verarbeitetes Obst und Gemüse und Kartoffelerzeugnisse werden in kleinen und großen Portionen angeboten – ganz nach Verbraucherwunsch – und sind gut aufzubewahren. Die Industrie leistet damit einen Beitrag zum Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung. Verbraucher kennen die Produkte und verstehen die Angaben zur Mindesthaltbarkeit und zum Verbrauch geöffneter Produkte. Jede Änderung der Gesetzeslage würde nur zur Verunsicherung der Verbraucher führen. Das MHD soll so bleiben wie es ist!

Verbraucher entscheiden lassen

Die Verbraucher wissen, was sie kaufen und was sie essen. Die Industrie bietet ihnen schon heute eine Vielfalt von Lebensmitteln an – auch mit reduzierten Gehalten an Salz, Fett und Zucker, freiwillig! Die Politik sollte den Verbraucher nicht lenken, sondern seinen Willen anerkennen und ihn selbst entscheiden lassen!

BOGK e. V.
Christoph Freitag
Von-der-Heydt-Str. 9
53177 Bonn

Der Bundesverband der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie vertritt den sechstgrößten Wirtschaftszweig der deutschen Ernährungsindustrie. Für die Herstellung sicherer und gesunder Lebensmittel arbeiten hier rund 20.000 Menschen in knapp 120 Betrieben. Der BOGK ist deren Repräsentant, Informationslieferant und Vermittler gegenüber Politik, Medien und anderen Wirtschaftszweigen.