EU-Haushalt: Copa und Cogeca begrüßen Forderung des EU-Kommissionspräsidenten Juncker EU-Haushalt aufzustocken

Copa und Cogeca äußerten heute ihre volle Unterstützung für den Appell des EU-Kommissionspräsidenten Juncker an die Mitgliedstaaten, deren Beitrag zum EU-Haushalt  auf über 1 % des Bruttonationaleinkommens (BNE) anzuheben.

Copa-Cogeca-Generalsekretär Pekka Pesonen sagte:
„Wir begrüßen die Nachricht, dass EUHaushaltskommissar Oettinger und Präsident Juncker es unterstützen, frisches Geld zur  Finanzierung der neuen Herausforderungen der EU  bereitzustellen und die durch den Brexit  verursachte Lücke im Haushalt zu stopfen. Eine Anerkennung der positiven Auswirkungen  und des Mehrwerts der EU-Kohäsionspolitik  und der GAP muss mit einer angemessenen  Finanzierung einhergehen.“

„Wir sind der Ansicht, dass die GAP für ein sehr gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis steht, da  sie nicht nur für eine Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln sorgt, sondern auch für  den Erhalt ländlicher Gebiete, indem sie Wachstum und Arbeitsplätze fördert und die  Umwelt bewahrt.“ „Dies wurde auch in einer aktuellen Studie der Weltbank anerkannt,  welche die positiven Auswirkungen der GAP im Hinblick auf Armutsbekämpfung und die  Schaffung besserer Arbeitsplätze für Landwirte in der ganzen EU aufgezeigt hat“, fügte  Pesonen hinzu.

„Es ist von großer Bedeutung, die Vorteile des Binnenmarktes zu verteidigen und in der  zukünftigen GAP gemeinsame Regeln für gemeinsame Ausgaben in der EU  aufrechtzuerhalten. Es ist eindeutig, dass die GAP im Vergleich zu einer Summe nationaler  Ausgaben die bessere und effizientere Art und Weise darstellt, Geld auszugeben. Wir lehnen  demzufolge jegliche Kofinanzierung der Direktzahlungen an die Landwirte in der ersten  Säule der GAP ab“, so Pesonen abschließend.