Kartoffelernte in Nordrhein-Westfalen: Hektarertrag verfehlte das bisherige Rekordergebnis von 2008 nur knapp

Düsseldorf | Die nordrhein-westfälischen Landwirte erzielten bei der diesjährigen Kartoffelernte mit 52,3 Tonnen je Hektar den dritthöchsten Flächenertrag aller Zeiten. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand vorläufiger Ergebnisse der „Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung” mitteilt, wurde das Rekordergebnis aus dem Jahr 2008 (damals: 53,7 Tonnen je Hektar) um 1,4 Tonnen oder 2,6 Prozent verfehlt. Im Jahr 2016 hatte der Ertrag noch bei 47,0 Tonnen je Hektar gelegen (+11,3 Prozent).

Die insgesamt in NRW geerntete Menge an Kartoffeln fiel 2017 mit 1,63 Millionen Tonnen um 11,6 Prozent höher aus als 2016. Damit liegt die Erntemenge auch um 8,3 Prozent über dem Durchschnittsergebnis der Jahre von 2011 bis 2016.

Ausschlaggebend für das überdurchschnittliche Ernteergebnis in diesem Jahr waren – von regionalen Besonderheiten abgesehen – optimale Witterungsbedingungen für ein frühes Auspflanzen der Kartoffeln sowie ideale Startbedingungen für das Wachstum. Nach zwischenzeitlich kurzer Trockenheit ermöglichte die darauffolgende feuchte und milde Witterung eine zufriedenstellende Ausbildung der angesetzten Knollen, sodass der Großteil der Kartoffeln in der gewünschten Sortierung und Qualität gedeihen konnte.

Ergebnisse für die Landesteile Nordrhein (Reg.-Bez. Düsseldorf und Köln) und Westfalen (Reg.-Bez. Münster, Detmold und Arnsberg)

(zum vergrössern ins Bild klicken, IT.NRW )

 

Quelle: IT.NRW Postfach 10 11 05 40002 Düsseldorf