Abidjan, Elfenbeinküste – Koppert Biological Systems, hat seine Präsenz in Afrika durch die Eröffnung einer neuen Tochtergesellschaft in dieser westafrikanischen Republik erweitert. Der Produzent von biologischen Lösungen für den Gartenbau und die Landwirtschaft hat jetzt Geschäftszentren in Nordafrika, Ostafrika und im südlichen Afrika. Der westafrikanische Hub in der Elfenbeinküste wird die Präsenz des Unternehmens von Senegal im Norden bis nach Kamerun im Südosten ausweiten. Es ist die 27. Tochtergesellschaft des globalen Unternehmens.

Nachdem wir eine Reihe von Biokontroll-Produkten von Koppert in der Elfenbeinküste erfolgreich registriert haben, können wir uns nun auf dem Markt positionieren, testen und Produkte für die Erzeuger in Westafrika vorstellen„, sagt Yosef Ouhlous, Geschäftsbereichsleiter für den Nahen Osten und Afrika. .. „Unser Fokus wird zunächst auf den großen Produzenten von tropischen Früchten liegen, aber auch auf Kleinbauern, um ihnen zu helfen, ihre Erträge zu steigern und Ernährungssicherheit zu bieten.“

Bei der Vorstellung der Niederlassung auf der SARA-Landwirtschaftsmesse in Abidjan letzte Woche sagte Ouhlous, die größte Herausforderung wäre, die Landwirte zu ermutigen, den Einsatz von chemischen Pestiziden und Kunstdünger zu reduzieren, indem man ihnen biologische Lösungen und Biostimulanzien zur Verfügung stellt. „Während in Europa oft selbst Verbraucher rückstandsfreie Produkte und sichere Lebensmittel verlangen, sind es in afrikanischen Ländern normalerweise die Behörden, die das Bedürfnis haben, biologische Alternativen für den Pflanzenschutz zu fördern“, erklärt Yosef. „Es ist sehr von oben nach unten in diesem Teil der Welt.“

Die tropische Frucht ist für Koppert Biological Systems ein relativ neuer Markt, hat aber in Südamerika und Südostasien viel Know-how aufgebaut. Das Unternehmen erkundet seit drei Jahren den westafrikanischen Markt und wird zunächst mit lokalen Distributoren zusammenarbeiten. Es wird auch Partnerschaften mit anderen Unternehmen eingehen und eng mit lokalen Universitäten und Instituten zusammenarbeiten.

Der Verbrauch von tropischen Früchten, sowohl lokal als auch für den Exportmarkt, nimmt rapide zu, was es für Koppert sehr interessant macht, dort zu arbeiten„, fügt Ouhlous hinzu.