Neues EU-Projekt „SolACE“ gestartet

    Wie bewältigt die europäische Landwirtschaft künftige Wasser- und Nährstoffknappheit? Neues EU-Projekt gestartet

    Vor kurzem ist ein neues, europäisches 5-Jahresprojekt gestartet, das sich den Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel und der gleichzeitigen Forderung nach höherer landwirtschaftlichen Produktion stellt: SolACE läuft von Sommer 2017 bis April 2022 unter dem Europäischen Forschungsprogramm Horizon 2020.

    Das EU-Forschungsprojekt sucht auf verschiedensten Ebenen nach Lösungen, die sich wegen der Wasserknappheit aufgrund der geringeren oder unregelmässigeren Niederschläge ergeben. Zudem werden künftig auch Düngervorräte knapp oder teuer – hauptsächlich Stickstoff und Phosphor – trotz dieser Schwierigkeiten sollte die Landwirtschaft wegen der wachsenden Bevölkerung mehr produzieren.

    SolACE arbeitet mit den drei Hauptkulturen Europas – Kartoffeln, Brot- und Hartweizen -, und versucht mit verschiedensten Ansätzen, die effizientesten und am besten geeigneten Pflanzensorten zu identifizieren. Daneben wird die Effizienz von Agrarökosystemen bei Wasser- und Nährstoffknappheit verbessert, indem das Management dieser Systeme optimiert wird.

    Das FiBL ist mit Langzeitfeldversuchen am Projekt beteiligt und untersucht die Diversität der Wurzelpilzgesellschaften, um die bestgeeigneten Agrarökosysteme bei Wasserknappheit zu identifizieren. Ausserdem übernimmt das FiBL einen Teil der Kommunikation des Projekts mittels Website, Projektkoordination, PR und der Organisation von Informationsanlässen.

    http://www.solace-eu.net