Amazon vs Uber Grafik: ©Trade Machines FI GmbH

Pakete, Pizza und Personen
Amazon und Uber wollen alles transportieren

Amazon hat den Markt mit dem Angebot von unterschiedlichen Lieferoptionen wesentlich geprägt. Daran gewöhnen sich die Kunden natürlich und fordern gleiche Flexibilität, Schnelligkeit und Sicherheit von anderen Anbieter. In den USA bieten bereits 51% der Händler ebenfalls die taggleiche Lieferung an. Auch Amazon’s Lebensmitteldienst AmazonFresh bietet Same-Day-Lieferungen an. Diese Entwicklung stellt die Logistikbranche auf die Probe. Innovative Alternativen müssen her!

2017 war das Jahr der Online-Supermärkte in Deutschland. Mit der Übernahme der Kaiser’s-Tengelmann-Kette hatte Edeka gleich auch deren Lieferdienst Bringmeister in ihrem Haus, der in Berlin aktiv Lebensmittel ausliefert. Ebenfalls in Berlin (und Potsdam) tätig ist der Lieferdienst der Supermarktkette Kaufland. REWE fährt seine Produkte dafür schon bereits in 75 Städten aus. Zum Unmut der Kunden, fährt Kaufland zum Ende der Woche seinen Lieferdienst zurück. Erst im Juni wagte sich der größte Online-Einzelhändler Amazon in den Online-Handel mit frischen Lebensmitteln vor. Zunächst nur in Berlin. Über AmazonFresh können sich Prime-Kunden nun auch Milch, Eier, Obst und Gemüse an die Haustür liefern lassen. Im November folgte dann auch München.

Es sind jedoch nicht nur Lebensmittel, die auf der sogenannten letzten Meile innerhalb von Städten von A nach B transportiert werden müssen: Laut der KEP-Studie 2017 des Bundesverbands Paket und Expresslogistik beförderten die Kurier-, Express- und Paketdienstleister 2016 in Deutschland erstmals in einem Jahr mehr als drei Milliarden Sendungen. Es wird vorhergesagt, dass zur Weihnachtszeit an Spitzentagen bis zu 15 Millionen Pakete pro Tag zugestellt werden. Damit kommen Paketdienste an Ihre Grenzen und Kunden werden unzufrieden. Um sich unabhängig zu machen und Kosten zu sparen, hat Amazon Flex bereits 2015 in den USA ihren eigenen Lieferservice AmazonFlex etabliert. Hierbei werden Privatpersonen zu Paketboten. Gleichem Prinzip folgt der kurz zuvor gegründete Dienst von Uber: UberRush bietet Online-Shops einen flexiblen Lieferservice mit selbstständigen Fahrern und deren eigenen PKWs. Seit November gibt es AmazonFlex nun auch in Berlin. Flex Fahrer können Pakete, sowie Lebensmittel ausliefern.

Die letzte Meile ist nur ein Bereich, in dem Amazon und Uber aktiv sind. Wie die Zukunft der Logistik aussehen kann und welche Rolle Amazon und Uber dabei spielen werden zeigt folgende Infografik. Werden wir bald ohne Paketboten beliefert? Haben Amazon und Uber tatsächlich eine Chance gegen lang bestehende Logistikexperten wie DHL und Co?

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Maike Radermacher –

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