Stachys - Quelle: LID

Stachys: Edle Knolle für die Festtage

Beim Essen das Außergewöhnliche und etwas Teurere genießen ist gerade in den Festtagen Trumpf. Der Stachys ist beides: Außergewöhnlich und teuer.

Das Gemüse Namens Stachys, eine Art Knöllchen in Perlmuttfarbe. Zum Essen ist der Stachys zart und saftig und schmeckt wie eine Mischung aus Schwarzwurzeln, Artischocken und Blumenkohl.

Der Stachys heißt auch Knollenziest oder japanische Kartoffel, letzteres, weil er in Japan seit Jahrhunderten verbreitet ist. In der Schweiz wird nur sehr wenig Stachys angebaut, ab Oktober werden die vier bis sechs Zentimeter langen Wurzelknöllchen geerntet. Die Ernte erfolgt von Hand und ist aufwendig. Entsprechend teuer wird das Produkt, erhältlich ist es zum Teil auf dem Markt und in den Delikatessengeschäften. Angesichts des schwachen Angebots und der problemlosen Kultur ist der Stachys auch für HobbygärtnerInnen interessant.

Roh oder gedünstet

Neben der Ware von einzelnen Schweizer Produzenten werden Stachys hauptsächlich aus Frankreich importiert. In Crosnes bei Paris wurde der Stachys erstmals angebaut, nachdem er aus Japan importiert worden war. Seither ist der Stachys buchstäblich in Crosnes verwurzelt, auf französisch heißt er denn auch „Crosnes du Japon“.

Essen kann man den Stachys roh, gedünstet, gebraten, frittiert oder in Essig eingelegt. Die Japaner genießen ihn auch mit Zucker. Stachys enthalten Vitamin C und an Stelle von Stärke den Inhaltsstoff Stachyose, eine Zuckerart, die für Diabetiker gut verträglich ist.